Ich musste eine Text schreiben über eine Schrank das ich hab gebaut. Zeigen was ich so gemacht hab, und ich musste auch ein Designer finden und etwas über sie schreiben.
Designprojekt
Bau
eines kleines Schrankes
Mareika
Sommer-deRis
Freie
Waldorfschule Magdeburg
Abgabetermin:
11.04.2014
10.
Klasse
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
3
Allgemeiner
Theorieteil zum Thema „Design“
4
Paola
Navone
5
Dokumentation
9
Entwurf
14
Technische
Zeichnung
15
Rückschau
und eigene Bewertung
16
Nachwort
17
Quellenverzeichnis
18
Vorwort:
Die
Aufgabe des Designprojekts ist es, ein Möbelstucks oder ein
Kleidungsstück nach unseren eigenen Vorstellungen zu planen und
anzufertigen. Ich habe mich für einen Schrank entschieden, den ich
bauen werde. Außerdem mussten wir eine schriftliche Arbeit zum
Thema Design schreiben.
Ich
habe mich gefreut diese Aufgabe zu machen, meine eigene Ideen
umzusetzen. Ich war auch gespannt die Ideen von anderen zu sehen.
Allgemeiner
Theorieteil zum Thema „Design“
- Theoretisches:Entwicklung: gesellschaftsrelevant
- Funktionelle Aufforderungen:Funktionalität, Ergonomie, Sicherheit, Gebrauchsfähigkeit,Benutzerfreundlichkeit, Wartung und Pflege, Haltbarkeit
- Gestaltung:- formatästhetisch-akkustiche, haptische Qualitäten- symbolische Qualität
- Ökonomische Aspekte:- Herstellungsaufwand, Komplexität
- Herstellungstechniken, Fertigungsschritte
- Materialien+Kombinationen
- Verarbeitungsqualität
- Lagermöglichkeiten
- Endwicklung:- Idee – Marktanalyse
- Entwurf – Studie (3D, Modell)
- Prototyp – fertiges Produkt
BIOGRAPHIE
Paola
Navone
Paola
Navone wurde am 20. März 1950 geboren. Sie war die ältere von zwei
Geschwistern. Von 1968 bis 1973 hat sie ihr
Hochschularchitekturstudium in Turin und Florenz absolviert. 1974
hatte Paola Navone den ersten Kontakt zu Alessandro Mendini, einem
italienischen Designer und Architekten. Er spielte eine wichtige
Rolle in der Entwicklung des Designs in Italien. 1979 beginnt die bis
heute andauernde Zusammenarbeit mit Abet Laminati, der größten
italienischen Firma für Bodenbeläge. Da waren Möbel und
Ausstellungen für Alchimia im Jahr 1981.

Paola
Navone arbeitet mit Alessandro Mendini, Ettore Sottsass und Andrea
Branzi zusammen, entwirft für Knoll, Alessi, Driade und Zanotta. Den
Consulting-Auftrag für einen südostasiatischen Entwicklungsfond
erhält sie 1985, bereist Thailand, Indonesien, Malaysia und die
Philippinen und organisiert in den folgenden Jahren Ausstellungen mit
handwerklichen Produkten aus diesen Ländern. Seit 1988 hat Paola
Navone ihre eigene Firma Mondo mit Giulio Cappellini zusammen.
Ihre
Möbel aus Rattan und Weide wurden international viel beachtet.
Heute
lebt sie abwechselnd in Mailand und in Hongkong. Sie legt großen
Wert auf handwerkliche Traditionen aller Völker und zeigt großes
Interesse an den unterschiedlichen Kulturen. Spannend ist ihre
Umsetzung asiatischer Einflüsse auf die westliche Ästhetik. Sie ist
ständig auf Reisen und auf der Suche nach neuen Inspirationen. Die
heute 64-Jährige fühlt sich in jeder Kultur zu Hause und verknüpft
ihre Eindrücke mit ihrer Arbeit.Sie spricht von ihrem Kopf als “
globale Müllhalde”, in dem alles durcheinander liegt und nur der
Zufall entscheidet, was an die Oberfläche kommt. Sie möchte
Wohlfühl- Möbel zum Wohnen schaffen für die ganze Welt. Auch
besitzt sie ein Ferienhaus auf den Kykladeninseln in Griechenland.
Dort hat sie Ornamente auf einen Betonfußboden gemalt. Dieser
Teppich untermalt den Blick auf die Ägäis.
In
den Jahren 1985 und 1988 kommt es zu einem Wechsel in ihrer kreativen
Tätigkeit. Sie arbeitet sie als Berater für die Vereinten Nationen
und bei der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle
Entwicklung.
.
Ihre
Möbel aus Rattan und Weide wurden international viel beachtet.
Heute
lebt sie abwechselnd in Mailand und in Hongkong. Sie legt großen
Wert auf handwerkliche Traditionen aller Völker und zeigt
großes Interesse an den unterschiedlichen Kulturen. Spannend ist
ihre Umsetzung asiatischer Einflüsse auf die westliche Ästhetik.
Sie ist ständig auf Reisen und auf der Suche nach neuen
Inspirationen. Die heute 64-Jährige fühlt sich in jeder Kultur zu
Hause und verknüpft ihre Eindrücke mit ihrer Arbeit.Sie spricht von
ihrem Kopf als “ globale Müllhalde”, in dem alles durcheinander
liegt und nur der Zufall entscheidet, was an die Oberfläche kommt.
Sie möchte Wohlfüll- Möbel zum Wohnen schaffen für die ganze
Welt. Auch besitzt sie ein Ferienhaus auf den Kykladeninseln in
Griechenland. Dort hat sie Ornamente auf einen Betonfußboden gemalt.
Dieser Teppich untermalt den Blick auf die Ägäis.
In
den Jahren 1985 und 1988 kommt es zu einem Wechsel in ihrer kreativen
Tätigkeit. Sie arbeitet sie als Berater für die Vereinten Nationen
und bei der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle
Entwicklung.
2009
hat sie für die Mailänder Möbelmesse eine 10 m hohe Wand mit 5000
elektrifizierten Porzellantellern erschaffen und konnte damit
Aufmerksamkeit auf ein paar Einzelteile lenken.
Für
die Mailänder Designwoche hat sie 2012 zusammen mit Zaha Hadid einen
fantastischen botanischen Garten umgestaltet. Aus 10000
Haselnusszweigen flocht sie hängende Körbe, bauchige Hütten und
Iglus. Darin verbargen sich blaufarbene mundgeblasene Kristallblumen.
Durch die Kunstinstallation wurde die Atempause der Gartenbesucher
einzigartig.
Neben
ihren Ausstellungen rund um die Welt hat sie auch viele Preise
errungen. Z.B. 1983 in Osaka den International Design Award, 1999 in
Paris und 2000 wurde sie zum Designer des Jahres in Köln gekürt.
Beeindruckend
für mich ist auch ihre aktuelle Internetpräsenz auf ihrer eigenen
Facebookseite
Diese Schrank finde
ich ganz schön gemacht, und richtig ordentlich.

Ich
mag die meiste von ihre Sachen, auch wenn die ein bisschen verrückt
sind. Aber dieses Stück,
sieht richtig perfekt und
gut aus.
DOKUMENTATION
Als
Herr Iser uns die Aufgabe gegeben hat ein Möbelstück zu bauen,
hatte ich keine Ahnung was ich machen sollte. Es gab so viele
Möglichkeiten, aber es war sehr schwer für mich mein eigenes Design
zu erstellen. Ich hatte viele Ideen, zum Beispiel einen Hocker aus
einem Baumstamm, ein Tisch wo die Oberfläche ein Scheibe von einem
Baum ist, aber ich hab mich entschieden ein Schrank zu bauen. Meine
Vorstellung war, einen kleinen Schrank zu bauen mit zwei Türen. Er
sollte vielleicht als ein Fernsehtisch dienen. Ich bin mit diesen
Vorstellungen zum Baumarkt gegangen und wollte das Holz kaufen. Ich
hatte zwar Maße für meinen Schrank,
aber im Endeffekt waren die Maße größer, als ich mir vorgestellt
habe. Ich habe sechs Holzbretter für die zwei Türen, die
Seitenwände, die Rückwand und für die Unterfläche gekauft. Die
Abstellfläche habe ich von jemanden bekommen und sie war schon
benutzt. Außerdem hab ich Rollen, Scharniere, Dübel, Kleber und
Schrauben gekauft. Insgesamt kostete es ungefähr 100€. Ich habe
mir überlegt, dass eine Schrank ohne Beine schön wäre, so ich hab
Rollen dran gemacht, damit er einfacher zu transportieren ist.
Normalweise muss man das Holz ausmessen, sodass es alles richtig
zusammen passt. Ich hab die Holzbretter schon abgemessen und
geschnitten gekauft, damit ich es ein bisschen einfacher hatte. Ich
hab Dübel benutzt, um die Bretter miteinander zu verbinden. Ich
entschied mich für diese Methode, da man Dübel, anders als
Schrauben, am Ende nicht mehr sieht. Ich musste zu erst alle Löcher
abmessen und mit einem Bohrer bohren. Es war das erste mal, dass ich
so etwas gemacht habe und am Anfang hab ich nicht richtig verstanden,
was ich machen sollte, aber ich habe es am Ende hingekriegt. Es gab
ein paar Hindernisse, z.B. dass ich die Löcher zu nah am Rand
gebohrt habe und die Dübel nicht passten, so dass ich dafür etwas
mehr Zeit brauchte als ich geplant hatte. Ich hab gedacht, dass das
Bohren einfacher ist und etwas schneller geht, aber den Bohrer
richtig grade zu halten, ist gar nicht so einfach. Nachdem ich eine
Seite mit Löchern schon hatte, musste ich an der anderen Seite den
richtigen Platz zum bohren finden, damit alles zusammenpasst.
Hier
in dem Bild, hab ich das erste Loch und ein Dübelhelfer um die
anderen Löcher genau in die richtigen Stellen zu tun.
Hier
sind die Dübel, die das ganze Holz zusammenhalten. Die Löcher,die
ich gebohrt habe, sind so gemacht, dass die Dübel perfekt
reinpassen. Mit den Kleber, hält alles zusätzlich richtig gut
zusammen, und geben die gleiche Stabilität wie Schrauben.

Man kann hier die zwei Holzarten sehen, drinnen liegen
die Türen. Die Oberfläche ist Sperrholz, die
andere Art ist geleimtes Holz.
Die
Oberfläche vom Sperrholz hat mir ein paar Probleme gemacht. Das
Holz zerkratzt sehr leicht und den Rand habe ich mir anders
vorgestellt. Ich war nicht zu Frieden damit, deshalb hab ich mich
entschieden es zu anzumalen. Die weiße Farbe hat die Kratzer und den
Rand richtig gut versteckt, so dass es sehr ordentlich aussieht.
Die
Türen sind auch angeschraubt, aber ohne Griffe ist es ein bisschen
schwer die zu öffnen. Wenn sie ein bisschen näher gucken, können
sie sehen, dass die Türen ein bisschen anders angeschraubt sind, als
es normal ist. Sie sind von Innen angebracht, sodass die Vorderseite
eine gerade Ebene bildet.
Jetzt
musste ich mir Griffe kaufen und anbringen. Zuerst musste ich die
richtige Stelle für die Griffe und die richtige Bohrergröße finde,
um die Griffe dranzuschrauben. An den ausgemessenen Stellen, habe
ich nun die Löcher gebohrt und die Griffe hineingesteckt, um sie von
innen mit einer Mutter zu befestigen.
Endlich
ist mein Schrank fertig und funktionsfähig. Nun kann man seine
Sachen darin verstauen und ihn verwenden.
Rückschau
Ich
hab mein Ziel nicht so genau erreicht, aber bin immer noch stolz auf
das Ergebnis. Dafür, dass ich am Anfang keine Ahnung hatte was ich
machen sollte, hab ich das gut hinbekommen. Ich hab die Zeit im
Unterricht ziemlich gut genutzt, dennoch musste ich nach der Schule
nacharbeiten. Ich hab in dem Unterricht viele Fehler gemacht, aber
zum Ende war das Ergebnis trotz der Fehler recht gut.
Nachwort
Alle
Aufgaben zusammen waren sehr umfangreich und manchmal anstrengend sie
zu bewältigen. Dennoch hat es mir sehr viel Freude bereitet, mein
eigens Möbelstück zu entwerfen und zu bauen. Ich bin froh, dass ich
alles geschafft habe und mein Schrank eigentlich ganz schön
aussieht.
Ich
bedanke mich ganz herzlich bei Herrn Iser, der mir sehr nett geholfen
hat.
Quellenverzeichnis
http://www.awmagazin.de/design-style/aw-designer-des-jahres/artikel/paola-navone